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Sommerfest 2011: hier gibt es Plakat und Programm. |
Die Stromer’sche Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung wird noch transparenter. Zu den Berichten geht es hier... |
Der Wald von Burg Grünsberg ist nun FSCE zertifiziert mehr... Das Stiftungsgebiet der gemeinnützigen öffentlichen Stromer’schen Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung ist seit 2004 schon FFH-Gebiet. Die Stiftung handelt gemäß ihrer Satzung grundsätzlich ökologisch. Die Satzung regelt, dass naturnaher Waldbau betrieben werden muss “Plenterwald”, insbesondere auch deswegen, da Peter Stromeir 1369 die Nadelwaldsaat entdeckt hat. Er entwickelte die so genannten Nürnberger Nadelwald-Saaten. Dank dieser planmäßigen Aufforstungstechnik wurde der Nürnberger Reichswald zum ersten Kunstforst der Welt und Stromer zum “Vater der Forstkultur”.
Darum war es nur folgerichtig, dass die Stiftung sich gruppenzertifizieren ließ mit dem FSC-Siegel. Nachdem die Stiftung mithilfe der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land den Zertifizierungsprozess durchlaufen hat, dürfen ihre Holzprodukte seit März 2011 das Siegel führen. Der Wald war vorher schon PEFC-zertifiert.
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Ein wunderbares UNO-Kulturgut, die Sophienquelle bei der Burg Grünsberg im Nürnberger Land, wurde Opfer von Vandalen mehr...
Die Sophienquelle ist die größte gefasste barocke Quelle nördlich der Alpen. Sie wurde errichtet in der Zeit zwischen 1723 und 1726, begonnen von Johann Paul III. Paumgartner und zu Ende geführt von seiner jungen Witwe Sophia Maria, geb. Nützel von Sündersbühl, nach der sie auch benannt wurde. Von Beginn an war sie für alle Menschen zugänglich und ein beliebtes Ziel für Spaziergänge. Mitten im Wald an einem der Zweige des Jakobswegs gelegen wurde sie in vielen Bildern und Fotografien festgehalten. Am Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie sogar als Blechspielzeug gebaut und verkauft. Viele Menschen schätzen sie auch sehr wegen ihres wunderbaren Wassers. Sommers und winters kommt das Wasser in reinster Qualität aus dem Berg, mit nur 10°C, weswegen die Quelle auch im Winter nicht einfriert. Nun braucht sie unser aller Hilfe: Wieder wurde die Sophienquelle im Grünsberger Wald Opfer eines gemeinen Vandalen. Im Jahre 2006 bereits hatte jemand an der linken Seite einen der letzten barocken Brüstungssteine zertrümmert und die Trümmer in die Quellfassung geworfen, zum Glück wenigstens so, dass die Quellfassung nicht beschädigt wurde. Und damit man den Schaden nicht vernünftig beheben könne, hatte dieser Vandale auch noch Trümmer des Steins entwendet, so dass man ihn nicht mehr zusammensetzen konnte. Kaum war dies entdeckt und der Polizei und der Presse gemeldet, wurde auch noch das Steinschild mit der Historie der Quelle und ihren Restaurierungen aus seiner Fassung gesprengt, zertrümmert und ebenfalls circa ein Drittel gestohlen. Kurz vorher war der in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts beschädigte Brüstungsstein mithilfe vieler Spenden erstzt worden. Um den 10. Februar 2011 hat dieser Vandale erneut zugeschlagen. Diesmal hat er die drei nachfolgenden Brüstungssteine aus ihrer Verankerung gerissen und in das Quellbecken geworfen. Sie sind so zerstört, dass auch sie nicht mehr reparierbar sind. Es macht den Eindruck, als seien auch diesmal Steintrümmer gestohlen worden.
Der materielle Schaden dieses Mal beträgt sicher 20.000 €, die die Stromer’sche Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung aufbringen müßte, die ja die Besitzerin dieses jedermann zugänglichen und von Allen sehr geliebten Walddenkmals ist. Der immaterielle Schaden aber ist viel größer. Selbst wenn neue Steine finanzierbar wären, wären es eben “nur” neue und nicht die historischen, die die Urgroßtante der Administratorin im Andenken an ihre Urgroßmutter Sophia Maria Nützel-Paumgartner-Haller zur Restaurierung der Quelle vor 150 Jahren anbringen ließ. Der Vandale hat nicht nur die Stiftung schwer geschädigt, sondern alle Menschen, die an der Sophienquelle ihre Freude haben, dort das Wasser trinken, den Fischen, die nach Jahrzehnten wieder im Teich schwimmen, zuschauen, dort tanzen und bei Kerzenschein einfach nur verweilen oder spielen wollen. Obwohl die Sophienquelle allen zugänglich ist, ist die Stiftung alleine für Haftung und Erhalt zuständig. Und, ganz klar, keine Versicherung versichert ein jedermann im Wald zugängliches Denkmal.
Um die Sophienquelle wieder herstellen zu können, ist die Stiftung daher auf Spenden angewiesen, für die sie Spendenbescheinigungen ausstellen kann. Ansonsten muss die Sophienquelle so beschädigt stehen bleiben und für die Öffentlichkeit wegen Absturzgefährdung gesperrt werden, da die Stiftung nach der Generalsanierung der Burg die nächsten Jahre das Geld nicht aufbringen kann, um die Reparatur der Brüstung zu finanzieren.
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Denkmalpämierung durch den Bezirk Mittelfranken 2010: Burg Grünsberg mehr... Die äußerst gelungene Restaurierung und Generalsanierung von Burg Grünsberg im Nürnberger Land wurde nun auch vom Bezirk Mittelfranken gewürdigt. Im Rahmen der Denkmalpämierung 2010 erhielt die Stiftung eine Urkunde in Anerkennung für ihre Verdienste um den Denkmalschutz, zusätzlich das Buch “Denkmalpflege in Mittelfranken. Denkmalpflege des Bezirks Mittelfranken 2010”, worin Burg Grünsberg mit den anderen 63 Denkmalen, die 2010 prämiert wurden, in einem Artikel mit zahlreichen farbigen Abbildungen und verschiedenen Gegenüberstellungen von Alt- und Neufotos vorgestellt wird.
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Deutscher Preis für Denkmalschutz an Burg Grünsberg mehr... Der diesjägige Deutsche Preis für Denkmalschutz des deutsche Nationalkomitees für Denkmalschutz geht an die Stromer’sche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in diesem Bereich und gilt herausragenden Leistungen zur Bewahrung des baulichen Erbes sowie beispielhafter Vermittlung der Anliegen und Ziele von Denkmalschutz und Denkmalpflege.
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Sommerfest 2010: hier gibt es Plakat und Programm. |
Bayerische Denkmalschutzmedaille für Burg Grünsberg mehr... Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat Rotraut von Stromer-Baumbauer als Administratorin der Stromer’schen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung die Bayerische Denkmalschutzmedaille, die höchste Auszeichnung des bayerischen Staates im Bereich Denkmalschutz, verliehen. Am Tag des offenen Denkmals am 13. September 2009 nahm sie die Auszeichnung in Dinkelsbühl entgegen. |
Nachruf: Laufkäfer Leopold mehr... Laufkäfer Leopold wurde im Heizraum tot aufgefunden! Während Veranstaltungen wurde er etlichen bekannt durch sein spontanes Erscheinen im Eingangsbereich des Palas. Aufgrund seiner stattlichen Größe (ca. 35 mm langer Korpus) und anderer Merkmale dürfte er ein Leder-Laufkäfer sein. Wir werden ihm ein Andenken bewahren und hoffen, dass er Nachkommen hat. « ![]() |
Siebenschläferbaby Karl-Theodor mehr... Bei der vorletzten Führung am Tag des offenen Denkmals kam plötzlich im Großen Saal ein Siebenschläferbaby angekrochen, völlig unterkühlt und nahezu verhungert.Er wurde gewärmt, gefüttert, geputzt und auf den Namen »Karl-Theodor« getauft. Mai) bis auf 70 Gramm herausgefuttert haben, um zu überleben. Da er dafür wohl zu spät geboren ist, wird er den Winter bei Rotraut von Stromer-Baumbauer verbringen, die ihn hegt und pflegt:»Siebenschläfer wohnen schon immer in der Burg und das ist auch nach der Sanierung so geblieben. Da die Siebenschläfer strengstens geschützt sind, wird mir nichts anderes übrigbleiben, als zu versuchen, ihn herauszufüttern und dann wieder auszusetzen.« ![]() |
Wanderwege um Burg Grünsberg mehr... Im neuen Wanderführer des Fränkischen Albvereins sind 3 Wanderungen, die an Burg Grünsberg vorbei führen: Auch der Altdorfer Wanderweg Nr.4: “Teufelskirche” führt an Burg Grünsberg vorbei. |
Offene Türen auf Burg Grünsberg Führungen an jedem ersten Sonntag im Monat mehr... Ab April 2009 finden auf der Patrizierburg Grünsberg bei Altdorf im Nürnberger Land an jedem ersten Sonntag im Monat Führungen statt. Ab April jeden ersten Sonntag im Monat: Führungen um 12, 14, 16 Uhr, |
Neuer Mitbewohner Ein Käuzchen ist bei uns eingezogen! mehr... Ein Waldkauz ist in den Kamin über der Himmelbettstatt eingezogen! Wir freuen uns sehr, da der Kamin 15 Jahre lang verwaist war. Außerdem wurde im Zuge der Sanierung für den etwaigen Fall des Einzugs eines Käuzchens extra ein Gitter eingebaut, damit es nicht durch den Kamin runterfällt. ![]() |
Eine alte Uhr hat wieder heimgefunden Alte Turmuhr wieder am angestammten Platz mehr... Seit letzer Woche thront die alte Turmuhr wieder an ihrem angestammten Platz im Glockenturm von Burg Grünsberg. Lange war sie im Uhrenkrankenhaus in Bayreuth. Erst sollte sie nur ausruhen von ihrem Alter und den Schäden. Doch dann haben viele liebe Menschen Geld gesammelt dafür, dass sie operiert werden und genesen konnte. ![]() |
Die Burg drohte in die Schlucht zu rutschen Artikel aus den Nürnberger Nachrichten mehr... In der Barockzeit in ein Schloss umgewandelt: Grünsberg bei Altdorf wird mit erheblichem Aufwand saniert. In unserer Serie über Burgen und Schlösser in Franken stellen wir heute Burg Grünsberg bei Altdorf im Nürnberger Land vor. Der letzte Burgherr, Prof. Wolfgang Stromer von Reichenbach, hatte vor knapp zehn Jahren die Gründung einer Stiftung in die Wege geleitet, in deren Besitz sich heute die Burg sowie deren wertvolle Kunstschätze und gut 80 Hektar Ländereien befinden. |
Förderverein Burg Grünsberg e.V. Gründung des Fördervereins Burg Grünsberg mehr... Am 10.6.2006, genau 775 Jahre nach der ersten bekannten urkundlichen Erwähnung, wurde mit einem feierlichen Glockenläuten durch alle Gründungsmitglieder der neue Förderverein Burg Grünsberg aus der Taufe gehoben. Gegründet zum Zwecke der Unterstützung der Stromer’schen Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung soll er dazu beitragen, mit Geld, Rat und Tat das europaweit bedeutende Denkmal Burg Grünsberg mit seinem Inventar und Umgriff wie Barockscheune und Himmelgarten, die Sophienquelle, die Teufelskirche, Wald und Schwarzach zu alter Blüte zu bringen. ![]() |
Brennholzverkauf Brennholz selbst schlagen! mehr... Die Stiftung verkauft Brennholz, welches im Rahmen der naturnahen, ökologischen Bewirtschaftung geschlagen werden darf. Das Holz muss selbst abgeholt werden und kann sogar nach Anweisung des Försters selbst geschlagen werden. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Frau von Stromer-Baumbauer in Verbindung: ![]() |
Vandalen zerstören die Sophienquelle! Erneute Beschädigung der Brüstung der barocken Quelle mehr... Die Sophienquelle ist ein öffentlich zugängliches Denkmal, die größte gefasste barocke Quelle nördlich der Alpen. Sie wird als Naturdenkmal in der bayerischen Denkmalliste geführt und ist ein überaus beliebter Ausflugsort. ![]() Wir haben Anzeige gegen unbekannt erstattet und die Zeitung informiert, die einen Artikel darüber gebracht hat, in dem sie um sachdienliche Hinweise und Spenden zur Reparatur bittet. Da die Stiftung zum Erhalt und zur Reparatur der Sophienquelle keinerlei Zuschüsse erhält und sowieso schon mit einem riesigen Kraftakt die Sanierung von Burg Grünsberg stemmen muss, kann sie die Quelle nicht selber reparieren lassen. |
Eine alte Uhr sucht Retter! Fast ein Märchen mehr... Auf dem Türmchem von Burg Grünsberg fristet eine alte Uhr schon lange ihr Dasein. Sie wurde 1744 gebaut und 1775 verbessert. Mit ihren beiden Zifferblättern schaut sie nach Norden und Süden. Von jeher nur einen Zeiger besitzend schlug sie Glücklichen (und Unglücklichen) die Stunde. Jeden Tag musste man die schweren Gewichte über ihre Holzrollen aufziehen, damit sie gehen konnte. Das war immer ein besonderes Amt gewesen. Mittags um 12 Uhr wurde ihre Glocke geläutet. Doch schon lange hatte niemand dieses Amt versehen, die Uhr ruhte und wartete darauf, dass sie jemand aus ihrem Dornröschenschlaf aufwecken werde. Spaziergänger, Mütter mit ihren Kindern, alle konnten die Uhr sehen, da sie von ihrem Erbauer nicht in die trutzige Burg, sondern zur Freude Aller in die Kapelle im Vorhof gebaut worden war. Die Kinder fragten oft traurig: ist die Uhr gestorben und die Mütter antworteten immer, sie ist nicht tot, sie schläft und träumt nur. ![]() Aber nun im Ernst, Märchen beiseite: da die Stromer’sche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung gemeinnützig ist, können Spenden (zur Reparatur der barocken Uhr) von der Steuer abgesetzt werden. |
Die Sophienquelle sprudelt wieder! Über die Instandsetzung der barocken Quellanlage mehr... Dank der großzügigen Spende der Altdorfer Altstadtfreunde und der Raiffeisenbank war es der Stromer’schen Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung im Jahre 2004 möglich, die Sanierung der Sophienquelle in Angriff zu nehmen. Nun hofft die Stiftung darauf, dass mit diesem öffentlich zugänglichen Denkmal, das ja von allen Menschen sehr geliebt wird, sehr behutsam umgegangen wird, da es nur durch die Stiftung und durch Spenden erhalten wird. Ob wir noch einmal so einen finanziellen Kraftakt, wie den letzten, schaffen können und ob wir noch einmal so großzügige Spenden erhalten werden, steht in den Sternen. |
Exquisiter Liederabend in Grünsberg Konzertkritik zur "Dichterliebe" mehr... Mit Hammerflügel und strahlendem Tenor Wolfgang Eckert lotete alle Klangfarben des Hammerflügels aus und ließ sich durch die technischen Schwierigkeiten des Instruments in keiner Weise beeindrucken: zum Beispiel hat der Hammerflügel noch können. Hinreissend Dargeboten wurde "Nacht und Träume" von Franz Schubert, das durch die Ruhe und strahlenden langen Töne des Sängers beglückte, erschütternd "Ich hab im Traum geweinet" von Robert Schumann. |
Himmelgartentor wieder hergestellt Nach Einsturz restauriert mehr... Himmelgartenportal wieder hergestellt ![]() Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes hat man seinerzeit die Terrassen im Himmelgarten renoviert, den Garten kultiviert und das historische Wegkreuz durch aufwendige Ausgrabungen rekonstruiert. Seit der Fertigstellung der Anlage im Oktober 2000 werden Haustiere im Himmelgarten bestattet. Rotraut Stromer-Baumbauer sprach anlässlich der Einweihung von einem "ungeheuren Freudentag". Sie dankte der Stadt Altdorf für die gute Kooperation und äußerte ihre Hoffnung auf eine mögliche Verkehrsberuhigung für Grünsberg durch den Einbau einer Verkehrsinsel am Ortseingang von Pattenhofen her kommend. An Grundstücksverhandlungen soll die Verkehrsberuhigung nicht scheitern, weil die Stromer’sche Stiftung Eigentümer des Grunds rechts und links der Straße ist. "Wir wollen nämlich, dass das wieder hergestellte Himmelgartenportal keinen Schaden durch den Autoverkehr nimmt", so Rotraut Stromer-Baumbauer, die für ihren Vorschlag zur Verkehrsberuhigung auch Applaus aus dem Publikum erhielt. |
"Wir haben uns selbst enteignet" Artikel über die Stromerstiftung und Burg Grünsberg mehr... Familie wandelte Besitz in eine Stiftung um, damit Burg Grünsberg eine Zukunft hat Kurz vor seinem Tod stellte er die Weichen für die Gründung einer öffentlichen Stiftung. Diese "Stromer’sche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung" gibt es seit 2000. "Wir haben uns praktisch selbst enteignet", sagt Stromer-Baumbauer über sich und ihre ebenfalls erbberechtigten Geschwister, von denen zwei auf der Burg oder in einem Nebengebäude wohnen. "Uns gehört hier kein einziger Stein mehr. "Auch Stromer-Baumbauer hat ein Wohnrecht in Grünsberg, lebt aber in einem Reihenhaus in Erlangen. Hier hat die Klavierlehrerin ihren Lebensmittelpunkt, genießt es, mit dem Fahrrad zum Einkaufen ins Zentrum zu fahren. Nun ist sie (ehrenamtliche) Verwalterin der Burg, in der sie als Großstadtkind mit ihrem Vater früher oft in den Sommermonaten wohnte. Einen Patriziersitz wie Grünsberg baulich in Schuss zu halten, ist ein Kraftakt ohne Ende, weiß die Administratorin. Ihr ist aber auch allzu gut bewusst, dass sich die Familie ohne die Stiftung wohl gezwungen gesehen hätte, das historische Erbe zu verkaufen. Nur die im Jahr 2000 gefundene Lösung berechtige zur Hoffnung, "dass nicht in alle Winde zerstreut wird, was über Jahrhunderte aufgebaut worden ist." Mit den Erträgen aus der Stiftung werden nicht nur die Unterhalts-, sondern auch Instand-setzungskosten bestritten. 2001 wurde der erste Bauabschnitt der Generalsanierung abgeschlossen. 700 000 Euro kosteten die Arbeiten. Die Stromers haben 168 000 Euro beigesteuert und dafür ihre Familienschatulle geplündert. Der Rest konnte durch öffentliche Fördermittel beglichen werden. Demnächst sind marode Kamine und die Dächer des Wehrgangs herzurichten. Dazu kommen statische Probleme an den Steilhängen über der Schlucht. Am Billardhaus, so Stromer-Baumbauer, "drohen die Ecken wegzubrechen. Die halten nur noch aus Gewohnheit." Auf 2,5 Millionen summieren sich die Kosten für den anstehenden zweiten Bauabschnitt. Gäbe es Stiftung und Zuschüsse der öffentlichen Hand nicht, wäre die Last nicht zu schultern. Zur Finanzierung muss aber auch "Tafelsilber" herhalten: Eingeplant ist der Erlös aus dem Verkauf von Grundstücken am Ortsrand von Grünsberg, wo Bauland entstehen soll. Klar ist: Ohne die gemeinnützige Stiftung würden auch die öffentlichen Zuschüsse für das überregional bedeutende Ensemble spärlicher fließen. |
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