Deutscher Preis für Denkmalschutz an Burg Grünsberg mehr... 1.07.2010
Der diesjägige Deutsche Preis für Denkmalschutz des deutsche Nationalkomitees für Denkmalschutz geht an die Stromer'sche Kulturgut-, Denkmal- uhnd Naturstiftung. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in diesem Bereich und gilt herausragenden Leistungen zur Bewahrung des baulichen Erbes sowie beispielhafter Vermittlung der Anliegen und Ziele von Denkmalschutz und Denkmalpflege. Auf Vorschlag des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, hat das Komitee beschlossen, die Stromer'sche Stiftung für das zivilgesellschaftliche und mäzenatische Engagement, sowie für den vorbildlichen Erhalt, die öffentliche Zugänglichkeit und die Kulturprogramme auf Schloss Grünsberg, mit der Silbernen Halbkugel auszuzeichnen.
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Sommerfest 2010: hier gibt es Plakat und Programm. 06.06.2010
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Bayerische Denkmalschutzmedaille für Burg Grünsberg mehr... 13.09.2009
Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat Rotraut von Stromer-Baumbauer als Administratorin der Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung die Bayerische Denkmalschutzmedaille, die höchste Auszeichnung des bayerischen Staates im Bereich Denkmalschutz, verliehen. Am Tag des offenen Denkmals am 13. September 2009 nahm sie die Auszeichnung in Dinkelsbühl entgegen.

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Siebenschläferbaby Karl-Theodor mehr... 13.09.2009
Bei der vorletzten Führung am Tag des offenen Denkmals kam plötzlich im Großen Saal ein Siebenschläferbaby angekrochen, völlig unterkühlt und nahezu verhungert.Er wurde gewärmt, gefüttert, geputzt und auf den Namen »Karl-Theodor« getauft. Inzwischen ist er putzmunter und hat jeden Tag ein Gramm zugenommen. Er wog nur 19 Gramm, jetzt sind es schon 28. Er müsste sich bis zum Beginn seines Winterschlafes im Oktober (dauert bis zum Mai) bis auf 70 Gramm herausgefuttert haben, um zu überleben. Da er dafür wohl zu spät geboren ist, wird er den Winter bei Rotraut von Stromer-Baumbauer verbringen, die ihn hegt und pflegt:»Siebenschläfer wohnen schon immer in der Burg und das ist auch nach der Sanierung so geblieben. Da die Siebenschläfer strengstens geschützt sind, wird mir nichts anderes übrigbleiben, als zu versuchen, ihn herauszufüttern und dann wieder auszusetzen.«

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Wanderwege um Burg Grünsberg mehr... 17.03.2009
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Offene Türen auf Burg Grünsberg Führungen an jedem ersten Sonntag im Monat mehr... 12.03.2009
Ab April 2009 finden auf der Patrizierburg Grünsberg bei Altdorf im Nürnberger Land an jedem ersten Sonntag im Monat Führungen statt. Modalitäten und Kartenreservierung hier. Zu sehen sind vor allem die Repräsentationsräume des Palas mit ihrem bedeutenden Inventar aus sieben Jahrhunderten, das in engstem Zusammenhang zur Geschichte der Freien Reichsstadt Nürnberg steht. Je nach Zeit und Lust stehen auch noch ein Rundgang über die mittelalterlichen Wehrgänge sowie die Besichtigung der barocken Sophienquelle mit ihrer romantisch-tragischen Entstehungsgeschichte auf dem Programm. Verbinden lässt sich die ca. 60-90 minütige Führung wunderbar mit einer kleinen abenteuerlichen Wanderung durch die nahegelegene Teufelsschlucht und einem kulinarischen Abschluss im benachbarten Burgthann. Ab April jeden ersten Sonntag im Monat: Führungen um 12, 14, 16 Uhr, Dauer ca. 60-90 min., max. 20 Personen, Teilnahme 5 € pro Person, ermäßigt 3 €, Familien 12 €.
Anfahrt über Autobahn A3, Ausfahrt Altdorf-Burgthann. Links Richtung Feucht/ Burgthann. Hinter Weinhof links Richtung Burgthann. Im Ort Grünsberg auf halbem Weg zum Tal ist linkerhand die Burg. Per Bahn: S2 nach Altdorf, kleine Wanderung: Eppeleinsweg ab Altdorf bis Prethalmühle (Rotkreuz), dann Schwarzachtalweg bis Grünsberg (ca. 60 min.)
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Neuer Mitbewohner Ein Käuzchen ist bei uns eingezogen! mehr... 30.11.2008
Ein Waldkauz ist in den Kamin über der Himmelbettstatt eingezogen! Wir freuen uns sehr, da der Kamin 15 Jahre lang verwaist war. Außerdem wurde im Zuge der Sanierung für den etwaigen Fall des Einzugs eines Käuzchens extra ein Gitter eingebaut, damit es nicht durch den Kamin runterfällt. 
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Eine alte Uhr hat wieder heimgefunden Alte Turmuhr wieder am angestammten Platz mehr... 22.8.2008
Seit letzer Woche thront die alte Turmuhr wieder an ihrem angestammten Platz im Glockenturm von Burg Grünsberg. Lange war sie im Uhrenkrankenhaus in Bayreuth. Erst sollte sie nur ausruhen von ihrem Alter und den Schäden. Doch dann haben viele liebe Menschen Geld gesammelt dafür, dass sie operiert werden und genesen konnte. Und nun ist sie wieder zu Hause, umflogen von Fledermäusen und Hornissen. Mit ihrem langen Pendel tickt sie deutlich vernehmbar langsam durch's ganze Gebäude. Neue Gewichte hat sie gebraucht; die alten waren über die Jahrhunderte mürbe geworden. Alle Tage müsste man sie aufziehen, dann würde sie auch nachts durch jede Stunde schlagen. Das passt aber nicht mehr in unsere heutige lärmgeplagte Zeit. Deswegen wird sie nur so aufgezogen, dass sie (manchmal) tags schlägt. Jeder, der sie hört, freut sich darüber und viele denken an ihre Kinderzeit zurück, wo sie jeden Tag und jede Nacht, bei Wind und Wetter, immer schlug. Die alte Turmuhr freut sich schon auf den "Tag des offenen Denkmals", am 14. September 2008. Sie hofft, dass sie dann viele Menschen auf ihrem Turm besuchen kommen. Dort will sie sich mit ihrem Glockenschlag bei allen Spendern ganz herzlich für ihre Reparatur bedanken. 
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Die Burg drohte in die Schlucht zu rutschen Artikel aus den Nürnberger Nachrichten mehr... 27.1.2007
In der Barockzeit in ein Schloss umgewandelt: Grünsberg bei Altdorf wird mit erheblichem Aufwand saniert. In unserer Serie über Burgen und Schlösser in Franken stellen wir heute Burg Grünsberg bei Altdorf im Nürnberger Land vor.
ALTDORF - In der Südostecke von Burg Grünsberg, wo einst der Bergfried in die Höhe ragte, lehnt sich das Billardhaus an die Wehrmauer. Es heißt so, weil dort vor Jahrhunderten die Professoren der Altdorfer Universität sonntags beim Billardspiel Zerstreuung suchten. Studenten aus dem nahe gelegenen Landstädtchen zog es ebenfalls hinaus ins Grüne: Die zur Burg gehörende Sohienquelle war gelegentlich Schauplatz von Duellen. über das wilde Studentenleben der Nürnbergischen Universität gibt es allerlei Geschichten. Viele Patrizierfamilien aus der Reichsstadt hatten ihre Söhne an die Hohe Schule nach Altdorf geschickt. Einer von ihnen, ein Spross der Paumgartners, starb 1718 mit gerade einmal 20 Jahren bei einem Duell an der Sophienquelle. Diese größte barocke Quellfassung nördlich der Alpen hatte dessen Vater Johann Paul zu Ehren seiner Frau Sophie errichten lassen. Dem letzten Paumgartner ist es auch zu verdanken, dass Grünsberg zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein völlig anderes Gesicht erhielt: Mit der Umgestaltung von der Burg zum Schloss und einer neuen Ausstattung prägte er das heutige Bild des schon in staufischer Zeit gegründeten Herrensitzes. Damals entstanden die Prunkräume im Hauptgebäude oder auch der Barockgarten, der seit einigen Jahren ein privater Tierfriedhof ist. Nahezu vollständig erhalten sind die Wehranlagen der Burg mit dem fünf Meter hohen Mauerring, der einen romantischen Innenhof umschließt. Dem Burgtor vorgelagert ist der Wirtschaftshof, in dem sich einst Dorfschule und Burgkapelle befanden. Palas, Wehrgänge und Türme formen sich zu einem Ensemble, das dem Idealbild einer mittelalterlichen Burg gleicht. Seit 1754 gehört Grünsberg den Freiherren Stromer von Reichenbach. Der letzte Burgherr, Prof. Wolfgang Stromer von Reichenbach, hatte vor knapp zehn Jahren die Gründung einer Stiftung in die Wege geleitet, in deren Besitz sich heute die Burg sowie deren wertvolle Kunstschätze und gut 80 Hektar Ländereien befinden. Nur durch diesen Schritt war es möglich gewesen, das Denkmal von europäischem Rang samt Ausstattung und Umgriff komplett zu erhalten, sagt die Administratorin der Stiftung, Rotraut von Stromer-Baumbauer. Zudem stand die Generalsanierung an. Für den ersten Abschnitt waren bereits 1,4 Millionen Mark aufgewendet worden. Die zweite, noch bis Ende 2007 andauernde Baustufe verschlingt weitere 2,2 Millionen Euro. Zwar flossen reichlich Fördergelder aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege, von Landesstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die insgesamt 125 000 Euro zu den Gesamtkosten beisteuerte. Den Rest aber, immerhin noch knapp 1,2 Millionen, muss die Stiftung selbst schultern.
"Tafelsilber" verkauft
Dies geschah beispielsweise durch den Verkauf von "Tafelsilber" in Gestalt von Baugrund in Grünsberg. Einige Häuslebauer in der Ortschaft tragen also indirekt zur Rettung der Burg bei. Die war auch dringend angesagt. Von maroden Dächern über die Klimatisierung des Herrenhauses bis zur Modernisierung der Kanalisation reichte die Liste der Instandsetzungsarbeiten. Und dann die statische Sicherung: Die Wehranlage war im 12. Jahrhundert nicht etwa auf einem Felssporn aus Sandstein dort in der Seitenschlucht des Schwarzachtals erbaut worden, sondern auf einem riesigen Hügel aus verfestigtem Sand. ÇDie Burg wäre beinahe den Hang hinuntergerutschtÈ, sagt die Freifrau und deutet auf Risse im Mauerwerk.
HORST M. AUER
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Förderverein Burg Grünsberg e.V. Gründung des Fördervereins Burg Grünsberg mehr... 10.6.2006
Am 10.6.2006, genau 775 Jahre nach der ersten bekannten urkundlichen Erwähnung, wurde mit einem feierlichen Glockenläuten durch alle Gründungsmitglieder der neue Förderverein Burg Grünsberg aus der Taufe gehoben. Gegründet zum Zwecke der Unterstützung der Stromer'schen Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung soll er dazu beitragen, mit Geld, Rat und Tat das europaweit bedeutende Denkmal Burg Grünsberg mit seinem Inventar und Umgriff wie Barockscheune und Himmelgarten, die Sophienquelle, die Teufelskirche, Wald und Schwarzach zu alter Blüte zu bringen. Der Verein hat bei seiner Gründung bereits 20 Mitglieder und hofft auf regen Zulauf. weitere Informationen 
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Brennholzverkauf Brennholz selbst schlagen! mehr... 15.3.2006
Die Stiftung verkauft Brennholz, welches im Rahmen der naturnahen, ökologischen Bewirtschaftung geschlagen werden darf. Das Holz muss selbst abgeholt werden und kann sogar nach Anweisung des Försters selbst geschlagen werden. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Frau von Stromer-Baumbauer in Verbindung: E-Mail an Rotraut von Stromer-Baumbauer 
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Vandalen zerstören die Sophienquelle! Erneute Beschädigung der Brüstung der barocken Quelle mehr... 14.1.2006
Die Sophienquelle ist ein öffentlich zugängliches Denkmal, die größte gefasste barocke Quelle nördlich der Alpen. Sie wird als Naturdenkmal in der bayerischen Denkmalliste geführt und ist ein überaus beliebter Ausflugsort. Gerade erst im Juni 2005 war es der Stiftung mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung, der Altstadtfreunde Altdorf und der Raiffeisenbank gelungen, den Brüstungsstein der Apsis, der vor 20 Jahren von "Vandalen" herausgesägt worden war, ersetzen, den Wasserlauf der Quelle reparieren und den Beckenboden anheben und abdichten zu lassen. Das hat gesamt ca. 10.000 Euro gekostet und wird nicht bezuschusst. Nun wurde zu unserem Kummer festgestellt, dass Vandalen diesmal den letzten Stein der Brüstung auf die Quellfassung geworfen haben, die das Gott sei Dank ausgehalten hat. Der Brüstungsstein aus Sandstein allerdings ist vollkommen zerstört. Das ist ein Schaden von mindestens 8.000 Euro, den wiederum die Stiftung aufbringen muss. Da der Quellumlauf damit ausgesprochen gefährlich ist, die Stiftung aber in der Haftung steht, wird der Zugang zur Quelle mit einem Bauzaun versperrt.Da der Quellumlauf damit ausgesprochen gefährlich ist, die Stiftung aber in der Haftung steht, wird der Zugang zur Quelle mit einem Bauzaun versperrt. Wenige Tage danach wurde noch zusätzlich die Gedenkplatte der Restaurierung 1952 der Sophienquelle aus der Wand gestemmt, wiederum auf die Quellfassung geworfen und zertrümmert. Innerhalb kürzester Zeit war schon ca. ein Viertel geklaut. Man sieht an der Wand deutlich die Meiselspuren.
 Wir haben Anzeige gegen unbekannt erstattet und die Zeitung informiert, die einen Artikel darüber gebracht hat, in dem sie um sachdienliche Hinweise und Spenden zur Reparatur bittet. Da die Stiftung zum Erhalt und zur Reparatur der Sophienquelle keinerlei Zuschüsse erhält und sowieso schon mit einem riesigen Kraftakt die Sanierung von Burg Grünsberg stemmen muss, kann sie die Quelle nicht selber reparieren lassen.
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Eine alte Uhr sucht Retter! Fast ein Märchen mehr... 23.8.2005
Auf dem Türmchem von Burg Grünsberg fristet eine alte Uhr schon lange ihr Dasein. Sie wurde 1744 gebaut und 1775 verbessert. Mit ihren beiden Zifferblättern schaut sie nach Norden und Süden. Von jeher nur einen Zeiger besitzend schlug sie Glücklichen (und Unglücklichen) die Stunde. Jeden Tag musste man die schweren Gewichte über ihre Holzrollen aufziehen, damit sie gehen konnte. Das war immer ein besonderes Amt gewesen. Mittags um 12 Uhr wurde ihre Glocke geläutet. Doch schon lange hatte niemand dieses Amt versehen, die Uhr ruhte und wartete darauf, dass sie jemand aus ihrem Dornröschenschlaf aufwecken werde. Spaziergänger, Mütter mit ihren Kindern, alle konnten die Uhr sehen, da sie von ihrem Erbauer nicht in die trutzige Burg, sondern zur Freude Aller in die Kapelle im Vorhof gebaut worden war. Die Kinder fragten oft traurig: ist die Uhr gestorben und die Mütter antworteten immer, sie ist nicht tot, sie schläft und träumt nur. 35 Jahre gingen in's Land. Das Türmchen wurde immer baufälliger, die Uhr schlief und träumte. Luftige Besucher tummelten sich um sie, ein Riesenhornissennest wurde um sie herum gebaut. Die Uhr träumte von den Kindern, denen es eine besondere Ehre war, wenn sie sie aufziehen durften. Die Kinder wurden erwachsen und langsam grau und dachten immer mit Freude an die alte Uhr und hofften, sie wieder erwecken zu können. Aber immer hieß es: es ist kein Geld dafür da. Doch nun im Rahmen der Sanierung wurde die Uhr von ihrem angestammten luftigen Platz entfernt und zum besten Kirchturmuhrendoktor gebracht, wo sie darauf hofft, dass liebe Menschen ihr zu einer Reinigung und Reparatur verhelfen, da die Kinder von damals dies leider immer noch nicht finanzieren können.
↑  Aber nun im Ernst, Märchen beiseite: da die Stromer'sche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung gemeinnützig ist, können Spenden (zur Reparatur der barocken Uhr) von der Steuer abgesetzt werden. Falls Sie uns helfen wollen, die alte Uhr aufzuwecken, wenden Sie sich an Rotraut von Stromer-Baumbauer.
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Die Sophienquelle sprudelt wieder! Über die Instandsetzung der barocken Quellanlage mehr... 20.7.2005
Dank der großzügigen Spende der Altdorfer Altstadtfreunde und der Raiffeisenbank war es der Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und NaturStiftung im Jahre 2004 möglich, die Sanierung der Sophienquelle in Angriff zu nehmen. Ein Jahr lang forschte Dipl.Geol. Ute Zimmer nach den Ursachen, warum das Wasser der Quelle nicht mehr über die oberste Schale floss und die Schäden an den Treppen immer größer wurden. Dabei stellte sich heraus, dass durch den Bau der "Spange" das Einzugsgebiet der Quelle um ein Drittel verringert worden war. Außerdem hatte sich durch einen Bergrutsch ein Riss in der wasserführenden Rinne gebildet, der einen Teil des Wassers gleich in das untere Becken und unter die Treppen laufen ließ. Nachdem Frau Zimmer diesen Riss verstopft hatte, floss das Wasser wieder so, wie es eigentlich geplant war. Auch im letzten kalten Winter bildeten sich keine Eiszapfen mehr an den Stufen, was bedeutet, dass kein Wasser mehr einen falschen Weg nimmt. Die Spenden und Erlöse der Konzerte ermöglichten es auch, den Beckenboden wieder zu heben, der stark abgesackt und dadurch gefährlich war. Es blieb sogar noch soviel Geld übrig, dass im Mai 2005 nach zwanzig Jahren endlich wieder der Schaden in der Apsis, wo ein Vandale ein riesiges Stück aus dem Abschlussstein gesägt hatte, durch die Firma Vestner aus Altdorf wieder behoben und der Stein ersetzt werden konnte.
↑ Nun hofft die Stiftung darauf, dass mit diesem öffentlich zugänglichen Denkmal, das ja von allen Menschen sehr geliebt wird, sehr behutsam umgegangen wird, da es nur durch die Stiftung und durch Spenden erhalten wird. Ob wir noch einmal so einen finanziellen Kraftakt, wie den letzten, schaffen können und ob wir noch einmal so großzügige Spenden erhalten werden, steht in den Sternen. Wir bitten daher alle Besucher: geht vorsichtig mit diesem einmaligen barocken Denkmal um, werft nichts in die Becken, ritzt nichts in den weichen Sandstein, lasst Eure Hunde nicht darin baden (das Wasser wird von vielen Menschen getrunken und in die Fischzucht geleitet, wo äußerst empfindliche Fische darin wachsen sollen) und klettert auch nicht in den stark rutschgefährdeten Felsen oberhalb der Quelle herum, damit noch viele Menschen viele Jahre Freude an der Sophienquelle haben können!
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Exquisiter Liederabend in Grünsberg Konzertkritik zur "Dichterliebe" mehr... 27.7.2004
Mit Hammerflügel und strahlendem Tenor Artikel vom 27.07.2004 in Der Bote für Nürnberg-LandIn der Bibliothek von Burg Grünsberg fand ein exquisiter Liederabend statt. Auf dem historischen Hammerflügel Wiener Bauart von 1806, restauriert und gestimmt von Georg Ott vomm Germanischen Nationalmuseum, boten Edmund Steinberger, Schüler von Toni Rosner, und Wolfgang Eckert, Schüler von Peter Feuchtwanger, "Die Dichterliebe" von Robert Schumann und "Ausgewählte Lieder" von Franz Schubert dar. Im intimen Rahmen konnte ein begeistertes Publikum erleben, wie diese Lieder in ihrer Entstehungszeit geklungen haben. Edmund Steinbergers strahlender Tenor umfasste alle Nuancen von Freude, Liebesglück, Verzweiflung bis bodenloser Depression und fand einen inspirierten Begleiter in Wolfgang Eckert, der mit ihm eins im musikalischen Dialog war.
↑ Wolfgang Eckert lotete alle Klangfarben des Hammerflügels aus und ließ sich durch die technischen Schwierigkeiten des Instruments in keiner Weise beeindrucken: zum Beispiel hat der Hammerflügel noch können. Hinreissend Dargeboten wurde "Nacht und Träume" von Franz Schubert, das durch die Ruhe und strahlenden langen Töne des Sängers beglückte, erschütternd "Ich hab im Traum geweinet" von Robert Schumann. Das Publikum lauschte atemlos und entließ die Künstler nicht, ohne von ihnen noch zwei Zugaben ("Dein Angesicht" und "Die zwei Grenadiere" von Robert Schumann) eingefordert zu haben. Ein rundum gelungener Abend, der nur noch mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte!
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Himmelgartentor wieder hergestellt Nach Einsturz restauriert mehr... 27.6.2004
Himmelgartenportal wieder hergestellt Artikel vom 29.06.2004 in Der Bote für Nürnberg-LandDas Himmelgartenportal steht wieder. Am Wochenende wurde das aus dem 17. Jahrhundert stammende Tor der barocken Gartenanlage in Grünsberg feierlich eingeweiht. Wie berichtet stürzte das Portal im Jahr 1999 bei Bauarbeiten im Garten ein, als die Firma Anubis Tierbestattungen den Tierfriedhof einrichtete. Bürgermeister Rainer Pohl dankte anlässlich der Einweihung Anubis-Gründer Roland Merker, der nach dem Malheur vor fünf Jahren erhebliche Firmenmittel in die Wiederherstellung des zerstörten Tores steckte. Sein Dank galt auch Rotraut Stromer-Baumbauer, die sich für den Erhalt von Schloss Grünsberg engagiert. Das Landesamt für Denkmalpflege hatte damals gemeinsam mit dem Landratsamt auf die Wiederherstellung des Tors gedrängt. Der Altdorfer Steinmetz Andreas Vestner hat das Tor in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege restauriert. Dazu gab es einen detaillierten Plan, wie die Fragmente wieder zusammengesetzt werden mussten und mit welchen Materialien geflickt werden durfte. Die Münchner Denkmalschutzbehörde schlug Merker seinerzeit eine Reihe von bayerischen Steinmetzen für die Ausführung der Arbeiten vor. Der Anubis-Chef entschied sich dann für Andreas Vestner als örtlichen Handwerker. Bereits dessen Großvater und Großonkel haben am Himmelgartenportal gearbeitet. Das ist nun 54 Jahre her. Damals musste das Tor wegen Straßenbauarbeiten versetzt werden. Als das Tor 1999 einstürzte, versprach Merker, seinen Neuaufbau mit einem großen Fest zu feiern. Dieses Versprechen löste er jetzt ein. Neben Bürgermeister Rainer Pohl folgten verschiedene Stadträte, Rotraut Stromer-Baumbauer von der Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung und zahlreiche Gäste der Einladung zur Einweihung. 1997 hat Roland Merker gemeinsam mit dem zwischenzeitlich verstorbenen Professor Wolfgang von Stromer den Zerfall der historischen Gartenanlage gestoppt.
↑  Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes hat man seinerzeit die Terrassen im Himmelgarten renoviert, den Garten kultiviert und das historische Wegkreuz durch aufwendige Ausgrabungen rekonstruiert. Seit der Fertigstellung der Anlage im Oktober 2000 werden Haustiere im Himmelgarten bestattet. Rotraut Stromer-Baumbauer sprach anlässlich der Einweihung von einem "ungeheuren Freudentag". Sie dankte der Stadt Altdorf für die gute Kooperation und äußerte ihre Hoffnung auf eine mögliche Verkehrsberuhigung für Grünsberg durch den Einbau einer Verkehrsinsel am Ortseingang von Pattenhofen her kommend. An Grundstücksverhandlungen soll die Verkehrsberuhigung nicht scheitern, weil die Stromersche Stiftung Eigentümer des Grunds rechts und links der Straße ist. "Wir wollen nämlich, dass das wieder hergestellte Himmelgartenportal keinen Schaden durch den Autoverkehr nimmt", so Rotraut Stromer-Baumbauer, die für ihren Vorschlag zur Verkehrsberuhigung auch Applaus aus dem Publikum erhielt. Musikalisch umrahmt wurde die Einweihungsfeier vom Golden Gospel Choir unter Leitung von Oliver Schott. Die Gäste hatten die Möglichkeit, an mehreren von Rotraut Stromer-Baumbauer geleiteten Schlossführungen teilzunehmen.
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"Wir haben uns selbst enteignet" Artikel über die Stromerstiftung und Burg Grünsberg mehr... 30.12.2003
Familie wandelte Besitz in eine Stiftung um, damit Burg Grünsberg eine Zukunft hat Artikel vom 30.12.2003 im Regionalteil der Nürnberger Nachrichten von Horst M. AuerWovon andere nur träumen können, das ist für sie Alltag: ein Leben auf der eigenen Burg. Doch spätestens wenn nachts der Wind durch alle Ritzen pfeift und morsche Fundamente bröckeln, werden romantische Fantasien für so manchen Burgbesitzer schnell zum Albtraum. Welche Kraftanstreng-ungen nötig sind, das historische Erbe der Urahnen zu erhalten, zeigt das Beispiel der freiherrlichen Familie Stromer von Reichenbach mit Burg Grünsberg bei Altdorf. Auf einem Felsvorprung in einer Seitenschlucht des Schwarzachtals thront Burg Grünsberg. An drei Seiten der wehrhaften Mauern bieten Steilhänge zusätzlichen Schutz. Getrübt wird die idyllische Lage am Waldrand nur durch den Autoverkehr, der auf der viel befahrenen Straße Altdorf-Burgthann vorbeirauscht. Etliche Nürnberger Patriziergeschlechter waren in den vergangenen fünf Jahrhunderten Burgherren des Adelssitzes aus der Stauferzeit. Anfang des 18. Jahrhunderts wandelten die Paumgartner das Hauptgebäde in ein Schloss mit repräsentativen Räumen um. Mit Vorburg, Kapelle und Palas, mit Ecktürmchen und Torhaus wirkt das Baudenkmal noch heute wie das Musterbeispiel einer kleinen mittelalterlichen Burg. "Nur die Zugbrücke fehlt", sagt Rotraut Freifrau Stromer von Reichenbach-Baumbauer. Vor 250 Jahren war Grünsberg in den Besitz der Patrizierfamilie gekommen. Fachleute rechnen die Anlage zu den schönsten Herrensitzen im Nürnberger Land. Wenn sich das mächtige Burgtor öffnet, fällt der Blick in einen verträumten Innenhof mit Remise und Wehrgang. Oder auf das so genannte Billardhäuschen, wo sich einst die Professoren der Altdorfer Universität zum Spiel trafen. Museumscharakter haben die stuckverzierten, mit vielen Kunstschätzen und wertvollen Möbeln ausgestatteten Räume im Herrenhaus. Hier scheint die Zeit seit 1720 still zu stehen. Im ersten Obergeschoss lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1999 Prof. Wolfgang Freiherr Strorner von Reichenbach. "Er hat immer mit Herzblut für die Erhaltung des Baudenkmals gekämpft", erinnert sich seine Tochter. Alles, was er aus dem Stromer'schen Gut - 86 Hektar Ländereien, davon 50 Hektar Wald - über viele Jahre hinweg erwirtschaftete, floss in die Sanierung der Burg, die seit 1943 unter Denkmalschutz steht. Kurz vor seinem Tod stellte er die Weichen für die Gründung einer öffentlichen Stiftung. Diese "Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung" gibt es seit 2000. "Wir haben uns praktisch selbst enteignet", sagt Stromer-Baumbauer über sich und ihre ebenfalls erbberechtigten Geschwister, von denen zwei auf der Burg oder in einem Nebengebäude wohnen. "Uns gehört hier kein einziger Stein mehr. "Auch Stromer-Baumbauer hat ein Wohnrecht in Grünsberg, lebt aber in einem Reihenhaus in Erlangen. Hier hat die Klavierlehrerin ihren Lebensmittelpunkt, genießt es, mit dem Fahrrad zum Einkaufen ins Zentrum zu fahren. Nun ist sie (ehrenamtliche) Verwalterin der Burg, in der sie als Großstadtkind mit ihrem Vater früher oft in den Sommermonaten wohnte. Einen Patriziersitz wie Grünsberg baulich in Schuss zu halten, ist ein Kraftakt ohne Ende, weiß die Administratorin. Ihr ist aber auch allzu gut bewusst, dass sich die Familie ohne die Stiftung wohl gezwungen gesehen hätte, das historische Erbe zu verkaufen. Nur die im Jahr 2000 gefundene Lösung berechtige zur Hoffnung, "dass nicht in alle Winde zerstreut wird, was über Jahrhunderte aufgebaut worden ist." Mit den Erträgen aus der Stiftung werden nicht nur die Unterhalts-, sondern auch Instand-setzungskosten bestritten. 2001 wurde der erste Bauabschnitt der Generalsanierung abgeschlossen. 700 000 Euro kosteten die Arbeiten. Die Stromers haben 168 000 Euro beigesteuert und dafür ihre Familienschatulle geplündert. Der Rest konnte durch öffentliche Fördermittel beglichen werden. Demnächst sind marode Kamine und die Dächer des Wehrgangs herzurichten. Dazu kommen statische Probleme an den Steilhängen über der Schlucht. Am Billardhaus, so Stromer-Baumbauer, "drohen die Ecken wegzubrechen. Die halten nur noch aus Gewohnheit." Auf 2,5 Millionen summieren sich die Kosten für den anstehenden zweiten Bauabschnitt. Gäbe es Stiftung und Zuschüsse der öffentlichen Hand nicht, wäre die Last nicht zu schultern. Zur Finanzierung muss aber auch "Tafelsilber" herhalten: Eingeplant ist der Erlös aus dem Verkauf von Grundstücken am Ortsrand von Grünsberg, wo Bauland entstehen soll. Klar ist: Ohne die gemeinnützige Stiftung würden auch die öffentlichen Zuschüsse für das überregional bedeutende Ensemble spärlicher fließen.
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